26. Februar 2024
Die Thumbnails sind schon ziemlich geil
Ich bin ein Fan. Ein Fan von meinen eigenen Thumbnails. Warum ich so stolz darauf bin. Das verrate ich dir in diesem Artikel. Schonmal vorweg. Ich hasse Canva und liebe es gleichzeitig.

Es ist 08:07 Uhr am Samstagmorgen. Ich bin NOCH wach. Nach über sechs Stunden bin ich endlich soweit. Ich habe fünf geile Thumbnails für meine Produkte. Doch warum schreibe ich jetzt diesen Artikel. Gute Frage.

Als ich vorhin auf der Toilette saß, schaute ich abschließend nochmal auf mein Handy. Ich begutachtete meine Website auf der nun die Thumbnails meiner Produkte zu sehen waren. Elegant, verspielt, persönlich und interessant. Doch vor allem sahen diese kleinen Bildchen, für deren Erstellung ich nun eine halbe Ewigkeit gebraucht hatte, einfach nur unnormal geil aus. 

Daraufhin entschloss ich einen Artikel zu schreiben, indem ich darauf eingehe, wie wichtig es ist, an einer Sache dran zu bleiben, nur um direkt im nächsten Schritt festzustellen, dass ich nicht grade die beste Station bin, um darüber aufzuklären. Doch auch, wenn es von jemandem kommt, der eigentlich nie wirklich mal an einer Sache dran bleibt, ist es doch eine richtige Aussage.

Die erfolgreichen Startup Gründer da draußen, waren nicht erfolgreich, weil die erste Idee direkt geklappt hat. Sie waren erfolgreich, weil sie aus ihren Fehlern gelernt und dann einfach immer weitergemacht haben. 

Wenn es heute nicht klappt, egal was, dann vielleicht morgen. Oder übermorgen. Oder nächste Woche. Doch du musst es einfach immer wieder versuchen. Genau wie ich mit meinen kleinen und objektiv betrachtet total unnötigen Produktbildern.

Denn ich saß schon gestern und vorgestern und auch schon vor einer Woche an diesen Grafiken. Und mir fiel nichts aber auch GAR NICHTS ein. Kein Template war gut genug. Keine Idee schoss durch mein Gehirn. Kein Gedankenblitz. Übrigens auch heute nicht. 

Heute ist das passiert, was eigentlich immer passiert, wenn etwas richtig gut funktioniert. Es baut sich eine Art Flow in die Arbeit ein. Ein Flow, der dann einsetzt, wenn ein erstes gutes Ergebnis, nach Stunden der Arbeit, auf dem Monitor erscheint. 

Das erste wirklich gute Ergebnis ist wie ein Stein, der endlich ins Rollen gerät. Auf einmal findet man passende Templates, hat gute Ideen für das passende Design und kommt richtig vorwärts, bis man dann, viel schneller als Gedacht, endlich fertig ist. 

Der Moment, indem man in Canva auf „Download“ drückt, ist ein Moment der Zufriedenheit. Nein. Vielmehr ein Moment der puren Freude. Es ist der Moment, indem ich weiß, dass ich etwas ERSCHAFFEN habe. Und seien es auch nur Thumbnails für Produkte. Das gleiche Gefühl entsteht bei mir, wenn ich an einer Website arbeite. Der Moment in dem ich die Seite begutachte und mir einfach nur mein „Werk“ anschaue, ist für mich die ganze Arbeit Wert. 

Was lernen wir denn nun aus meiner heutigen Erfahrung?

Erstens: Zieh durch. Egal wie anstrengend und nervig es ist. Wenn du weitermachst und nicht Aufhörst, wirst du irgendwann Erfolg haben.

Zweitens: Egel wie lange du für ein Ergebnis brauchst. Wenn es fertig ist, hast du den Aufwand komplett vergessen.

Und drittens: Egal wie klein und unbedeutend der Schritt im ersten Moment aussieht. Du darfst IMMER Stolz auf dich und deinen Fortschritt sein. 

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