Seite wählen

Coaching

Verändere deine Glaubenssätze

Verändere deine Glaubenssätze

Die Grundlage für deine täglichen Gedanken

Für mich gehören Glaubenssätze zu den elementarsten Themen meines Lebens. Doch was hat es mit ihnen überhaupt auf sich? Und wie lassen sie sich beeinflussen? Darum geht es in diesem Blogbeitrag. Ich will dir zeigen, wie sehr unsere Glaubenssätze unser Leben beeinflussen und wie du sie auch zu deinem Vorteil verändern und nutzen kannst.  

Konstruktive oder limitierende Glaubenssätze

Glaubenssätze sind tiefsitzende Überzeugungen, die dich schon den Großteil deines Lebens begleiten. Formulierungen wie „Ich glaube daran, dass die Welt auf meiner Seite steht“, „Ich glaube daran, dass Geld im Überfluss vorhanden ist“ oder „Ich glaube daran, dass ich zufrieden bin“ gehören zum Beispiel dazu. Du merkst schon: Das sind sehr positive Sätze, weswegen sie auch „konstruktive Glaubenssätze“ heißen. Sie bringen dich voran und sorgen für Zufriedenheit. Auf der anderen Seite stehen die limitierenden Glaubenssätze. Das sind Gedanken wie „Ich bin nicht genug“, „Ich glaube daran, dass die Welt gegen mich ist“ oder auch „Ich bin hässlich“, „Ich bin dick“, „Keiner mag mich“ und so weiter. Du merkst schon beim Lesen dieser Sätze, wie negativ sie wirken. Die können einen wirklich ganz schön runterziehen.  

Tatsächlich ist es so, dass ein Großteil der Menschheit mit genau diesen oder ähnlichen Gedanken im Kopf durch die Welt läuft – und das jeden einzelnen Tag. Vor allem das „Ich bin nicht genug“ ist sehr weit verbreitet. Das Ding ist nur: Obwohl das zunächst lediglich ein Gedanke ist, erschafft er doch deine Realität. Wenn du nicht an dich glaubst, bist du tatsächlich nicht genug für eine Aufgabe, die du dir vorgenommen hast. Doch das lässt sich ändern! 

Was neuroassoziative Konditionierung mit dir zu tun hat 

Limitierende Glaubenssätze lassen sich über Bord werfen und durch konstruktive Glaubenssätze ersetzen. Dadurch kannst du dein Leben von heute auf morgen komplett verändern. Eine geeignete Methode, deinen destruktiven Gedanken zu Leibe zu rücken, ist die Neuroassoziative Konditionierung von Anthony Robbins, einem der berühmtesten Coaches Amerikas. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Erst recht nicht, wenn du dir dabei ein bisschen Unterstützung holst. Doch dazu komme ich später noch. 

Liebe

Die Emotion der Selbstverwirklichung.

Liebe ist eine sehr starke Emotion. Vielleicht sogar die stärkste Emotion neben der Angst. Doch Liebe zu zeigen ist grade in unserer Gesellschaft gar nicht so einfach. Denn es geht hier nicht nur um romantische Liebe zu einem Partner sondern auch um Nächstenliebe gegenüber deinem Nachbarn, dem Menschen an der Kasse oder Geschäftspartner, der uns grade um viel Geld betrogen hat. Wenn du es schaffst egal wem mit Liebe zu begegnen, wirst du ein unglaublich glückliches Leben führen können. 

Angst

Die Emotion des Egos.

Angst ist für viele Menschen der Normalzustand. Nicht nur, dass durch die Medien die Angst vor fast allem geschürt wird. Auch Politiker, Unternehmer und sogar Lehrer und Eltern bedienen sich der Mittel der Angst. Verbote, Strafen, Androhungen. Viele alltäglichen Handlungen basieren darauf. Hinterfrage mal für dich, was du in letzter Instanz alles machst, weil du eigentlich Angst vor etwas oder jemandem hast. Wenn du es schaffst deine Angst zu verringern wirst du weniger Stress und deutlich mehr Erfolg haben, als du es dir derzeit vorstellen kannst.  

Schritt für Schritt zu positiven Gedanken 

Die Neuroassoziative Konditionierung funktioniert so, dass du mit ihr eine gewünschte Aussage ganz gezielt in dein Leben integrierst. Nehmen wir zum Beispiel den Glaubenssatz „Ich bin nicht genug“.  

Am Anfang steht ein starker Veränderungswille. Du musst tief in dir drin davon überzeugt sein, dass du diesen Glaubenssatz loswerden willst. Das kommt zustande, indem du die derzeitige Situation mit einem starken Schmerz verbindest und die zukünftige Version mit einem großen Vorteil. Mal überspitzt formuliert geht das mit dem Schmerz so: „Ich bin nicht genug. Die Konsequenz daraus ist, dass ich niemals genug sein werde. Die Konsequenz daraus ist, dass ich nichts wert bin. Die Konsequenz daraus ist, dass es eigentlich egal ist, ob ich lebe oder sterbe. Die Konsequenz daraus ist, dass ich genauso gut Selbstmord begehen kann.“

Ich weiß, krasses Beispiel. Aber genau darum geht es hier ja, dir das Ganze so anschaulich wie möglich zu erklären. Denn wenn das derzeitige Stadium nicht schlimm genug ist, geht deine Motivation, etwas daran zu ändern, gegen 0. Du malst dir dann in den schönsten Farben aus, was im besten Fall passieren wird. Machst also für deine Zukunftsvision genau das Gegenteil von dem, was ich grade beschrieben habe. „Ich bin genug. Also traue ich mir Neues zu. Deshalb mache ich ständig neue, positive Erfahrungen. Ich werde also immer besser in dem, was ich tue. Am Ende bin ich sehr erfolgreich in den Dingen, die mir wichtig sind, und führe dementsprechend ein erfülltes und zufriedenes Leben.“ 

Kindheit

Alles geschah am Anfang

Egal ob deine Kindheit schön oder unschön war. Alle Eindrücke, die du bis zum alter von ca. sieben Jahren gesammelt hast, wurden ungehindert in dein Unterbewusstsein geleitet. Diese Eindrücke und Erlebnisse bilden deine heutige Weltsicht. Es lohnt sich noch einmal zurückzuschauen und herauszufinden, wo genau die Schlüsselmomente deines Lebens lagen. Grade wenn du dich mit der hier vorgestellten Grundfrage befasst, lohnt sich ein kleiner Rückblick in die Vergangenheit. 

Fragen

Jede Frage hat eine eigene Antwort

Es gibt verschiedene Techniken, wie du dir und anderen Menschen Fragen stellen kannst. Wichtig ist dabei, dass jeder Mensch auf jede Frage eine eigene Antwort hast. Stellst du dir zum Beispiel die Frage „Schaffe ich das?“, dann könnte die Antwort „Nein“ lauten. Wenn du dich stattdessen fragst „Wie schaffe ich das?“ suchst du nach einer Lösung für das Problem. Die Möglichkeit des „Nicht-Schaffens“ wird von dir gar nicht in Betracht gezogen. 

Fragen über Fragen über Fragen 

Du fragst dich ab sofort jedes Mal, wenn dir der limitierende Glaubenssatz durch den Kopf schießt: „Stimmt dieser Glaubenssatz?“. Und beim nächsten Mal: „Bin ich wirklich nicht genug?“. Und beim übernächsten Mal: „Echt jetzt????“ Und so weiter. Du verstehst, worauf ich hinauswill: Du hinterfragst deinen Glaubenssatz immer und immer wieder, wenn er aufkommt.  

Im nächsten Schritt fragst du dich: „Was wäre denn, wenn ich diesen Gedanken nicht denken könnte? Wenn mein Gehirn die Worte ‚Ich bin nicht genug‘ nicht formen würde? Nie?“.  

Dann überlege dir, was stattdessen eine wünschenswerte Aussage wäre. Eine Idee wäre in unserem Beispiel das oben bereits genannte „Ich bin genug“. Und jetzt fängst du an, diesen Satz zu assoziieren, indem du ihn in dein autonomes Nervensystem – oder Unterbewusstsein – einbaust und ihn verinnerlichst. Leider reicht es hier in den meisten Fällen nicht, sich den Satz immer und immer wieder vorzusagen. Das geht nicht tief genug. Stattdessen brauchst du Referenzerlebnisse, die dir bestätigen, dass dein neuer Glaubenssatz wirklich stimmt. Diese Erlebnisse müssen nicht zwingend real sein.  

Echte und unechte Referenzerlebnisse  

ch habe mir zum Beispiel den Glaubenssatz „Ich werde geführt“ konditioniert, indem ich mir Videos von spirituellen Menschen wie Dieter Lange zu dem Thema angesehen habe. Außerdem habe ich mir die Hörbücher von Neale Donald Walschs „Gespräche mit Gott“ angehört und sehr intensiv darüber nachgedacht, was passieren könnte, wenn es wirklich so wäre, dass ich geführt werde. Ich kann dir sagen: Das Ergebnis war beeindruckend und mein Leben hat sich binnen weniger Stunden verändert!  

Noch besser ist es natürlich, die Referenzerlebnisse in der Realität zu sammeln. Nutze hierfür den Content und die Meinungen von anderen Menschen. Wenn du den Glaubenssatz „Ich bin genug“ konditionieren willst, dann such dir andere Menschen, die dir sagen, dass du gut und genug bist. Sei hinter dieser Bestätigung her, damit der Glaubenssatz integriert wird. Später, wenn du selbst davon überzeugt bist, wirst du diese Bestätigung nicht mehr brauchen.  

Mehr Artikel

Du möchtest mehr Artikel und mehr Wissen konsumieren?

Kein Problem. Wir präsentieren dir im folgenden ein paar unserer neusten Artikel. Wenn du spezifische Blogartikel suchst, verwende dazu einfach die Suche. Über die findest du alle Artikel zu deinem gewünschten Thema. 

Halte deine Erfolge fest! 

Was dabei sehr hilft ist ein Erfolgsjournal. Ich schreibe das nicht handschriftlich, sondern habe eine WhatsApp-Gruppe mit mir selbst, in die ich mir Sprachnachrichten mit Erfolgserlebnissen schicke. So gehen diese Erlebnisse nie verloren und ich kann sie mir immer wieder anhören und verinnerlichen. Such dir eine Methode, die zu dir passt, und lass mich gern wissen, wofür du dich entschieden hast!  

Denn jetzt bist du damit dran, dir einen limitierenden Glaubenssatz zu suchen, an dem du arbeiten willst, und loszulegen. Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, melde dich für meinen Newsletter an oder folge mir auf meinen Social-Media-Kanälen. Da bekommst du wertvollen Input zu Themen wie den Glaubenssätzen und vielem anderen mehr. Klar, dass du dir auch einfach ein Coaching mit mir buchen kannst. Dann können wir miteinander an deinen Glaubenssätzen arbeiten und miteinander erfolgreich werden! Ich freue mich darauf. 

Aug 11 2021

Das AIBE Modell

Unser selbst entwickeltes Modell hilft dir dabei zu entscheiden, welcher Content für welche Plattform entwickelt werden soll. Dieses Modell kann in jedem Unternehmen und bei jeder Marke angewendet werden. In diesem Blogartikel wollen wir uns das Modell einmal etwas genauer anschauen und es auf einen spezifischen Fall anwenden. Nämlich auf unser Unternehmen.
Aug 10 2021

Projekte mit Asana

Egal ob dein Projekt klein oder groß ist. Asana hilft dir dein Projekt zu managen. Jeder Unternehmer kennt die Macht des Projektmanagements. Eine Stunde Projektmanagement verringert einen Tag der Umsetzung. So sagt man zumindest. Wir gucken uns in diesem Beitrag die Grundlagen für gutes Projektmanagement sowie die Grundlagen von Asana an.
Aug 10 2021

Die Grundfrage

Bei der Grundfrage geht es um eine Frage, auf der dein gesamtes Handeln beruht. Diese kann immer nur aus zwei Emotionen heraus entstehen. Entweder aus Angst oder aus Liebe. In diesem Artikel wollen wir uns diese Frage einmal genau anschauen und eine Übung machen, durch die du deine Grundfrage finden und auch anpassen kannst.