Unsere AGB

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jede Arbeit, die die Firma „Scheurer Technologies UG (haftungsbeschränkt), im Folgenden Auftragnehmer genannt, für Kunden, im Folgenden Auftraggeber genannt, vornimmt.

Eine natürliche oder juristische Person wird dann zum Kunden, sobald diese den Vertrag (in Form eines Angebots + Pflichtenhelft) unterschreibt.

Vertragspartner

Der Vertrag kommt zustande mit

Scheurer Technologies UG (haftungsbeschränkt), Paracelsuspark 1, 59063 Hamm.

Handelsregister: HRB 10050, Amtsgericht Hamm
Vertreten durch den Geschäftsführer Ben Scheurer.

Vertragsschluss

Der Vertragsschluss kann jegliche schriftliche Form der beidseitigen Zustimmung einer Zusammenarbeit annehmen. Das schließt eine einfache schriftliche Zustimmung mit ein.

Der Vertragsgegenstand muss jedoch immer ersichtlich sein. Bei allen Aufträgen beziehen wir uns daher auf ein Pflichtenheft, welches von beiden Vertragspartnern unterschrieben wird.

Ob ein Auftrag komplex ist, wird jeweils im Einzelfall entscheiden.

Auftragsablauf

Der konkrete Ablauf des Auftrags wird nach Vertragsschluss durch ein Dokument der Firma Scheurer Technologies dargestellt. Es wird ein Pflichtenheft (gemäß folgend „Pflichtenhelft“) zur Darstellung des Auftragsablaufs erstellt.

Pflichtenheft

Bei allen Aufträgen wird ein Pflichtenheft erstellt. Dieses dient als Leitfaden und hilft dem Auftraggeber und dem Auftraggeber das Projekt besser zu planen. Die im Pflichtenheft aufgeführten Punkte müssen eingehalten werden. Eine Änderung bedarf der beidseitigen schriftlichen Zustimmung.

Die Erstellung eines Pflichtenheftes wird nicht zusätzlich berechnet.

Das Pflichtenheft muss folgende Punkte enthalten:

    1. Ausgangslage des Kunden
    2. Ziel des Auftrags
    3. Anforderungen an den Auftragnehmer (Bestätigtes Angebot des Kunden)
    4. Weitere Pflichten des Auftragnehmers
    5. Pflichten des Auftraggebers
    6. Zeitplanung
      1. Fristen
    7. Ressourcenplanung
    8. Berichtswesen
      1. Meeting-Protokolle
    9. Genehmigungen
    10. Wichtige Daten

Fristen

Die Fristen, die im entweder im Pflichtenheft vereinbart, oder auf andere Weise schriftlich zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer kommuniziert wurden, sind stets einzuhalten.

Sollte eine Frist erwartungsgemäß nicht eingehalten werden können, muss dem Vertragspartner frühzeitig (wann frühzeitig ist, wird im Einzelfall bewertet) Rückmeldung darüber gegeben werden.

Sollte eine Frist kurzzeitig nicht erfüllbar sein, kann diese Frist um eine angemessene Zeit (wird im Einzelfall bewertet) verlängert werden. Auch die kurzfristige nicht Erfüllbarkeit der Frist muss dem Vertragspartner umgehend mitgeteilt werden.

Wenn eine Frist ohne eine schriftliche Absprache nicht eingehalten wird, sind beide Vertragspartner dazu berechtigt, Schadensersatzansprüche in angemessener Höhe zu fordern. Die Ansprüche dürfen erst nach zweifachem Erinnern an die Fristeinhaltung des Vertragspartners sowie einer angemessenen Wartezeit, geltend gemacht werden.

Zusatzleistungen

Sofern eine Anforderung im Laufe der Auftragsdurchführung entsteht, die nicht im Pflichtenheft oder im Vertrag abgebildet wird, hat der Auftragnehmer das Recht diese gesondert zu berechnen.

Die Zusatzleistung kann per Schriftlicher Auftragsbestätigung nach Vorlage eines Angebots durch den Auftragnehmer ohne die Schließung eines weiteren Vertrags dem Projekt hinzugebucht werden.

Ohne eine ausdrückliche schriftliche Buchung oder Bestätigung wird die Zusatzleistung nicht dem Projekt hinzugefügt.

Die Zusatzleistung wird nach der Buchung ins Pflichtenheft oder in den Projektablauf übernommen.

Kommunikation

Die Kommunikation findet ausschließlich über die Plattform Discord sowie per E-Mail und Telefon statt.

Längere Meetings von mindestens 15 Minuten müssen über den folgenden Link gebucht werden. Hierbei hat der Auftraggeber die Wahl zwischen einem Telefontermin oder einem Discord-Meeting.

https://calendly.com/benscheurer/kundentermin

Meetings unter 15 Minuten können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geführt werden, sofern der Auftragnehmer erreichbar ist.

Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet außerhalb von abgesprochenen Terminen erreichbar zu sein.

Sollte der Auftraggeber einen Vor-Ort-Service in seinem Vertrag inkludiert haben, sind auch Termine Vor-Ort möglich. Diese müssen jedoch vorher beidseitig schriftlich bestätigt werden.

Mentoring Kunden haben das alleinige Recht ihren Mentor per WhatsApp zu kontaktieren, sofern sie das wollen.

Kündigung

Ordentliche Kündigung

Beide Vertragspartner haben jeweils das Recht den Vertrag aufzukündigen. Die Kündigungsfristen belaufen sich dabei, sofern nicht anders schriftlich vereinbart, auf den aktuellen Vertragsmonat.

In jedem Fall sind beide Vertragspartner dazu verpflichtet einen Kündigungsgrund zu nennen.

Mit der Kündigung stellt der Auftragnehmer alle Arbeiten zum Ende des aktuellen Vertragsmonat ein. Bereits geleistete Arbeiten dürfen durch den Auftragnehmer auch nach der Kündigung auftragsgemäß abgerechnet werden.

Unordentliche Kündigung

Sofern ein Vertragsbruch stattfindet oder eine andere schriftlich vorher vereinbarte Pflicht nicht erfüllt wurde, sind beide Vertragspartner dazu berechtigt den Vertrag fristlos aufzukündigen.

Zusätzlich dürfen in diesem Fall Schadenersatzforderungen gestellt werden.

Auftragsbeendigung

Ein Auftrag gilt als beendet, wenn dies schriftlich durch den Auftragnehmer kommuniziert wird. Um einen Auftrag als beendet zu erklären, müssen die im Pflichtenheft genannten Punkte erfüllt oder es muss das Ziel des Auftrags erreicht worden sein. Außerdem müssen in beiden Fällen alle Auftragskosten beglichen worden sein.

Preise & Kosten

Alle genannten Preise sind netto Preise. Die genannten Preise enthalten keine Umsatzsteuer oder sonstige kosten (Reisekosten, Materialkosten (sofern nicht anders angegeben), Drittanbieter-Kosten und weitere).

Alle derzeit bekannten Kosten werden dem Auftraggeber vor Vertragsschluss (sofern möglich) aufgeschlüsselt. Weitere Handlungen, die kosten verursachen, dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung durch den Auftraggeber erfolgen.

Zahlung & Rechnungstellung

Die Rechnungsstellung sowie Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit mit folgenden Zahlungsmethoden die Rechnungen zu bezahlen:

    • Kreditkarte (Visa Card und Master Card)
    • Sofortüberweisung
    • Klassische Überweisung

Die Zahlungsfristen sind einzuhalten. Diese finden sich auf der Rechnung. Sollte eine Zahlungsfrist nicht eingehalten werden, ist der Auftragnehmer berechtigt nach einmaliger Zahlungserinnerung und einem Verzug von 14 Tagen eine erste Mahnung auszustellen. Die Mahngebühren betragen bei der ersten Mahnung 0,5% des Mahnbetrages, höchstens jedoch 50€. Die zweite Mahnung darf 21 Tage nach Sendung der ersten Mahnung ausgestellt werden, sofern kein Geldeingang verzeichnet worden ist. Die Gebühren der zweiten Mahnung betragen 1% des Mahnbetrages, mindestens jedoch 5€ und höchstens 100€.

Bei Projektaufträgen ab einem Auftragswert von 2000€ netto ist der Auftragnehmer berechtig eine Anzahlung in Höhe von 30% des Auftragswertes zu berechnen. Sobald die Zahlung erhalten wurde, beginnt der Auftragnehmer mit der Arbeit. 

Wenn der Auftraggeber per Sofortüberweisung oder Kreditkarte zahlt, berechtigt er den Auftragnehmer die folgenden Zahlungen automatisch von seinem Konto einzuziehen.

Der Auftraggeber hat jederzeit das Recht alte Rechnungen anzufordern.

Eigentumsrechte

Die Urheberrechte für Resultate aus einem Vertragsverhältnis sind immer beim Auftragnehmer. Sofern es sich um ein Umsetzungsprojekt mit einem konkreten analogen oder digitalen Resultat handelt, gehen die Eigentumsrechte auf den Auftraggeber über.

Projekte, dessen Bezahlung auf Anteils- oder Provisionsbasis beruhen sind von dieser Regelung ausgeschlossen. In diesem Fall bleibt das Eigentumsrecht beim Urheber.

Einsatz Dritter

Der Auftraggeber sowie der Auftragnehmer hat jederzeit das Recht Unterstützung durch dritte zum Auftrag hinzuzuziehen. Das Hinzuziehen muss jedoch vorher eidseitig besprochen, schriftliche bestätigt und zum Projektplan hinzugefügt werden.

Haftung

Die Haftung des Auftragnehmers und seiner Vertreter und Erfüllungsgehilfen für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen wird ausgeschlossen mit Ausnahme der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sogenannter Kardinalspflichten), Verletzung von Leben Leib und Gesundheit, bei Ansprüchen aus einer Garantie sowie aus dem Produkthaftungsgesetz.

Soweit der Auftragnehmer, seine Vertreter und Erfüllungsgehilfen nach der vorstehenden Bestimmung in Absatz 1 haften, beschränkt sich die Haftung auf den Ausgleich des nach Art der Leistung vorhersehbaren und vertragstypischen Schadens.

Der Auftragnehmer übernimmt keine eigene rechtliche Überprüfung der von ihm erbrachten Leistungen. Erachtet der Auftragnehmer für die Realisierung der Maßnahmen eine rechtliche (z.B. wettbewerbs- oder markenrechtliche) Prüfung durch eine besonders sachkundige Person oder Institution für erforderlich, so trägt der Auftraggeber nach Abstimmung die Kosten.

Die Haftung für alle rechtliche Konsequenzen, die das Unternehmen des Auftraggebers oder den Auftraggeber selbst bestreffen, trägt dieser vollumfänglich. Die Haftung des Auftragnehmers ist ausgeschlossen.
Geheimhaltung

Die Vertragspartner verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung aller als vertraulich bezeichneten oder sich aus den Umständen als vertraulich zu behandelnd ergebenden Informationen und Unterlagen des jeweils anderen Vertragspartners, sowie deren Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse.

Nicht von der Geheimhaltung umfasst sind Informationen und Unterlagen, die im Zeitpunkt der Offenlegung allgemein bekannt und zugänglich oder dem empfangenden Vertragspartner zum Zeitpunkt der Offenlegung bereits bekannt waren oder ihm von Dritten berechtigterweise zugänglich gemacht worden sind.

Verwendung der Daten

Der Auftragnehmer verwendet die Daten des Auftraggebers gemäß der Datenschutzbestimmungen. Diese sind auf der Website des Auftragnehmers nachzulesen.

Zusätzlich hat der Auftragnehmer das Recht den Auftraggeber jederzeit zu Vertrags- sowie allen weiteren Kommunikationszwecken zu kontaktieren. Der Auftragnehmer hat das Recht den Auftraggeber per E-Mail, Telefon, WhatsApp sowie alle weiteren Kommunikationsmittel zu kontaktieren, sofern der Auftraggeber diese nicht ausdrücklich ablehnt. Des Weiteren hat der Auftragnehmer das Recht sowohl vertrauliche als auch nicht vertrauliche Daten des Auftraggebers auf seinen Servern zu speichern.

Da der Schutz von Kundendaten sehr wichtig ist, setzen wir auf modernste Standards der Sicherheitstechnik bei Aufbewahren von Kundendaten.

Beide Vertragspartner haben die Pflicht den Vertrag digital abzuspeichern. Ein analoges Abspeichern des Vertrags ist erlaubt, aber nicht notwendig.

Es werden keine Kundendaten ohne ausdrückliche Erlaubnis an Dritte weitergegeben. Eine Ausnahme ist hier das hinzuziehen einer Dritten Partei. Da diese von beiden Vertragspartnern besprochen und bewilligt werden muss, ist ein datenschutzrechtlicher Austausch hier nicht notwendig.

Der Auftraggeber hat jederzeit das Recht die gespeicherten Daten anzufordern sowie das Speichern seiner Daten zu untersagen. In diesem Fall löscht der Auftragnehmer innerhalb 30 Tage alle Daten des Auftraggebers auf seinen Servern und Geräten. Das Wiederherstellen der Daten ist danach nicht mehr möglich.

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Kontakt

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